Eine Gartenfläche kommt besonders dann zur Geltung, wenn sie sich nicht auf einen Blick in ihrem ganzen Wesen offenbart. Durch die Schaffung von Nischen, Schattenecken, verborgenen Winkeln entsteht beim Betrachter Neugierde, den Raum zu erkunden.

Gerade kleine Gärten gewinnen dadurch an inhaltlicher Größe, da man hinter Rankgittern, Hecken oder geschwungenen Rabatten noch immer etwas vermutet. Da reicht es manchmal schon, wenn die Suche durch eine kleine Bank oder eine dekorative Vogeltränke belohnt wird.

Eine Einteilung auf Papier vermeidet späteres häufiges Umgestalten, mühevolles Umpflanzen oder Wegeverlegen. In einer Skizze werden die gewünschten Bereiche wie Sonnenterrasse, Wassergarten, Kräuter- und Gemüsegarten, Schattenplätze und Staudenbeete eingezeichnet und durch Wege, Treppen oder Rasenflächen miteinander verbunden.

Die Geländelage oder die speziellen Größenverhältnisse der Grundstückes führen oft zu Kompromisslösungen, die nicht immer schlecht sein müssen.